Posts Tagged: Kücknitz


4
Jan 09

Neujahrsempfang 2009

Neujahrsempfang der SPD Trave Nord in Lübeck

Neujahrsempfang der SPD Trave Nord in Lübeck

Wie in jedem Jahr, haben wir heute unseren traditionellen Neujahrsempfang veranstaltet, zu dem wir neben dem Bürgermeister und den anderen Mandatsträgern alle Bürger des Stadtteils sowie die Vertreter von Vereinen und Verbänden eingeladen haben, um außerhalb der Reihe locker ins Gespräch zu kommen. Dabei achten wir darauf, dass die gehaltenen Reden nicht allzu lang ausfallen – schließlich wollen wir vor allem miteinander reden und nicht nur Begrüßungsreden hören. Erfreulicherweise sind auch heute morgen um 11Uhr viele Gäste erschienen, sodass wir viele interessante Gespräche führen konnten und die Veranstaltung ein voller Erfolg war. So macht das Spaß.


11
Nov 08

Überraschungen rund um die Maut?

Herrentunnel ©mwboeckmann (flickr)

Herrentunnel ©mwboeckmann (flickr)

Auf HL-Live steht heute eine Pressemitteilung vom Lübecker BUNT:

“Eine Anfrage des Lübecker BUNT im Hauptausschuss am 11. November 2008 brachte es an den Tag: Die Herrentunnel GmbH & Co KG wird für die Nutzung nicht nur 30 Jahre lang Maut erheben dürfen, sondern nach jetziger Lage sogar 40 Jahre lang! Dieses überraschende Vertragsdetail, das bislang öffentlich nicht bekannt war und weder Politikern noch Bürgern mitgeteilt worden war, musste Bürgermeister Bernd Saxe auf beharrliches Nachfragen am heutigen Dienstag preis geben. Was niemand bislang wusste ist tatsächlich wahr: Wenn in der Periode zwischen dem 10. und 21. Betriebsjahr, d.h. zwischen 2015 und 2025, weniger als 22.000 Fahrzeuge im Schnitt täglich den Tunnel benutzen, kann die Betreibergesellschaft eine Konzessionsverlängerung für den am 22. August 2005 eröffneten Herrentunnel um weitere zehn Jahre bis 2045 durchsetzen.” (Quelle; Hervorhebung von mir)

Wie bitte? Überraschend? Niemand wusste davon?

An dieser Stelle veweise ich ganz einfach mal auf einen Artikel, den ich hier vor über einem Jahr am 18. Juli 2007(!) veröffentlicht habe:

“Laut einem Artikel der Lübecker Nachrichten von heute, hält Minister Austermann es für eine grandiose Idee, wenn man die Konzession der Betreibergesellschaft von 30 auf 40 Jahre verlängern würde (das soll übrigens auch in den Verträgen als Option vorgesehen sein, wenn der Tunnel sich nach 20 Jahren wirtschaftlich nicht rechnet). Für die Kücknitzer würde das natürlich weitere 10 Jahre bedeuten, in denen man “Eintritt” zahlen müsste.”

Das hätte Frau Stamm sich auch erzählen lassen können, wenn sie sich zum Beispiel bei den Protesten gegen die Maut mal hätte sehen lassen. Aber da gab es bestimmt Terminschwierigkeiten.


18
Mai 08

Hafenbesichtigung und -rundfahrt

18052008160 Herrlich. Heute hatte ich die Gelegenheit mich über den Skandinavienkai und die Häfen in Kücknitz vom Wasser aus zu informieren. Angefangen haben wir morgens mit einer kleinen Rundtour im Bus durch den Skandinavienkai und den Be- und Entladestationen der Bahn. Das ist schon beeindruckend, wenn am Baltic Rail Gate ein großer LKW Trailer mal eben so vom Kran angehoben, gedreht und dann auf einen Zug gestellt wird. Danach ging es dann auf die Barkasse der LHG (Lübecker Hafengesellschaft), mit der wir bis zum Seelandkai gefahren sind. Während der Fahrt gab es nicht nur leckere Würstchen, sondern vor allem Informationen zur Entwicklung des Hafens. Das ist für uns in Kücknitz natürlich deswegen interessant, weil der Hafen direkt im Stadtteil liegt und ein zukünftiger Ausbau vor allem die Interessen der angrenzenden Naturschutzgebiete berücksichtigen muss (siehe auch den Artikel “Natur wichtiger als Hafen” in den LN dazu). Den Hafen vernünftig weiter zu entwickeln und dabei die Interessen der Menschen und der Natur zur berücksichtigen – das wird eine der großen Aufgaben der kommenden fünf Jahre in der Lübecker Bürgerschaft.

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16
Mai 08

Was Herr Zander lieber verschweigt

Die Lübecker CDU hat auf HL-Live eine interessante Pressemitteilung zum Trave Gymnasium in Lübeck-Kücknitz veröffentlicht. Dabei verschweigt Herr Zander so einiges an Fakten und arbeitet lieber mit seinen bekannten “Argumenten” aus der Mottenkiste, die auch gut zu ihm passen. Zu den Fakten, die Herr Zander wohlwissentlich verschweigt:

 

  1. “Zander verwies auf die hervorragende Arbeit der Schule und des Lehrerkollegiums und auf den herausragenden Standort des Gymnasiums nördlich der Trave.”
    Soso. Von den Kindern, die in der 5. Klasse im Trave Gymnasium angemedet werden, erreichen nur etwa 50% das Abitur. Die restlichen 50% schaffen es nicht am Trave Gymnasium. Ein Gymnasium, das angeblich gute Arbeit leistet, sollte mehr Schüler besser fördern können, oder? (Hier geht es zu den  Zahlen über die Abiturquote)
    Übrigens: Die Lübecker Gemeinschaftsschulen mit gymnasialer Oberstufe haben erheblich bessere Zahlen. Hier schaffen mehr Schüler das Abitur; bei absolut identischen Abiturbedingungen. Auch das ist in der Lübecker Schulstatistik eindeutig nachzulesen.
     
  2. “Nach Auffassung der CDU – Fraktion sei es auf keinen Fall zeitgemäß, den Schülern in Kücknitz ihr Gymnasium zu schließen und sie dann auf die bestehenden anderen Lübecker Gymnasien zu verteilen bzw. sie auf die “dann neue nach linker Ideologie geprägte Einheitsschulen” zu schicken.”
    Auch hier sollte Herr Zander besser informiert sein. Mit dem neuen Schulgesetz, das seit dem Jahr 2007 gilt, wurden erstmals Mindestschülerzahlen festgelegt, die erreicht werden müssen, damit eine Schule bestehen darf. Für Gymnasien ist die Zahl auf 300 festgelegt worden, die in der Sekundarstufe I (Klasse 5-10) eingeschult sein müssen. Das Trave Gymnasium hat erhebliche Schwierigkeiten diese Zahlen zu erreichen und eine Ausnahmegenehmigung scheint zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich. Das bedeutet, dass das Trave Gymnasium sehr wohl Gefahr läuft, alleine aufgrund der weiter abnehmenden Schülerzahlen geschlossen zu werden. Herr Zander weiß das entweder nicht oder verschweigt diese Tatsache bewusst – beides ist kein Zeichen von seriöser Politik. (Hier gibt es mehr dazu)
     
  3. Wir akzeptieren den Beschluss des Trave-Gymnasiums, eigenständig zu bleiben! Wenn es für den Fortbestand eine Ausnahmegenehmigung trotz der sinkenden Schülerzahlen gibt, ist das überhaupt kein Problem. Wir akzeptieren aber auch den Antrag der Trave Realschule, eine Gemeinschaftsschule zu werden! Das verschweigt Herr Zander wohlwissend: Die Trave Realschule hat sich dagegen entschieden eine Regionalschule zu werden und möchte stattdessen eine Gemeinschaftsschule werden. Die Lübecker CDU in Form von Zander und Co. ist nämlich sehr selektiv: Der Eltern- und Schulwille zählt für sie nur an ausgewählten Schulen.
Wenn Herr Zander ehrlich wäre, ginge er auf all diese Fakten ein. Das tut er aber nicht. Stattdessen wird lieber ein bisschen Wahlkampfrhetorik gedroschen und – wie üblich bei Zander – das vermeintliche Linksbündnis beschworen. Vor allem: Was sind diese von der CDU behaupteten “linken Einheitsschulen”? Herr Zander mag sich vielleicht nicht erinnern können, aber die neue Gemeinschaftsschule wurde von der Landesregierung gemeinsam von SPD und CDU beschlossen. Dass Herr Zander diese nun als “linke Einheitsschule” zu diffamieren versucht, sagt einiges über Herrn Zander. Unseriös.

4
Mai 08

Ein herrlicher Sonntag…

Das Schöne an Kücknitz ist, dass man rundherum von herrlicher Natur umgeben ist. Am Dummersdorfer Ufer bis rauf nach Herrenwyk kann man wunderbar am Wasser spazieren gehen und auch Travemünde ist nur wenige (Auto|Bus|Zug|Fahrrad)-Minuten entfernt. Und dank der Rapsblüte riecht es entweder nach Raps oder salziger Seeluft – beides ganz angenehm bei so schönem Wetter.

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30
Apr 08

Unsere Position zur Schulpolitik in Kücknitz

Trave Schulzentrum

Ausgangslage

In Kücknitz besteht derzeitig die Möglichkeit alle Schulabschlüsse zu erwerben.  Kücknitz ist aber auch der Lübecker Stadtteil, der am meisten von der sich verändernden Schullandschaft betroffen ist. Neben der Matthias Leithoff Schule und der Berend Schröder Schule – Außenstelle Kücknitz – werden zukünftig nahezu alle Schüler ab Klasse 5 am Trave Schulzentrum zur Schule gehen.

Wir setzen uns für mehr Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche ein. Eine Grundlage ist das längere gemeinsame Lernen, an einer Schule, in der die Kinder nicht zu früh sortiert und bereits auf einen Schulabschluss festgelegt werden.

Neue Landesgesetzgebung

Mit der Verabschiedung des neuen Schulgesetzes im Jahr 2007 wurden erstmalig auch Mindestgrößen als absolute Untergrenze für die verschiedenen Schularten festgeschrieben. Für Grundschulen liegt diese Zahl bei 80 und für Gymnasien bei 300 Schülern in der Sekundarstufe 1 (Klasse 5-10). Somit erfolgt die Genehmigung der Schulen diesbezüglich auf Landesebene und nicht auf kommunaler Ebene, sodass Fortbestandsbeschlüsse der CDU bewusste politische Augenwischerei sind. 

Probleme des Trave Gymnasiums

Das Trave Gymnasium unterschreitet die geforderten Mindestzahlen bereits seit längerem, somit auch im laufenden Schuljahr, wenn auch knapp. Laut Schulstatistik der Hansestadt Lübeck wird der große Bruch zum Schuljahr 2013/14 (242 Schüler) kommen. Dies bedeutet, dass das Gymnasium nur mit einer Ausnahmegenehmigung existieren kann. Dass diese langfristig erteilt wird sehen wir nicht als gegeben an.

Zukünftig wird das Abitur an Gymnasien, unter Beibehaltung des Lernstoffes, um ein Jahr verkürzt (G 8).

Ab dem Schuljahr 2009/10 startet die Gemeinschaftsschule in Bad Schwartau, die eine weitere Konkurrenz darstellen wird, da die Bindung an den Schulkreis aufgehoben ist.

Probleme des CDU-Beschlusses

Die CDU ignoriert mit ihrem Beschluss die Trave Realschule in eine Regionalschule umzuwandeln nicht nur den Elternwillen und den Beschluss der Schulkonferenz, sondern sie gefährdet langfristig die Möglichkeit des Abiturs nördlich der Trave. Auf eine Gemeinschaftsschule kann, wenn das Trave Gymnasium seine Eigenständigkeit verlieren sollte, eine gymnasiale Oberstufe aufgebaut werden. Dies ist bei einer Regionalschule nicht möglich.

 

Das wollen wir als SPD

Für die SPD zählen der Elternwille und der Beschluss der Schulkonferenz, d.h.,

Beschluss Trave Gymnasium: Eigenständigkeit

Beschluss Trave Realschule: Gemeinschaftsschule

 

SPD-Position:

Die Realschule wird Gemeinschaftsschule bis Klasse 10, die mit dem eigenständigen Gymnasium zusammenarbeitet, sofern es eine Ausnahmegenehmigung (Mindestgröße) vom Land geben wird. Sollte es keine Ausnahmegenehmigung für das Gymnasium geben, werden wir uns für eine Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe einsetzen.


29
Apr 08

Gemeinsam für Kücknitz!

Unser Flyer für Kücknitz

Frage: Ihr tretet zur Wahl unter dem Motto „Gemeinsam für Kücknitz“ an. Was meint Ihr damit? 

Antwort: „Gemeinsam für Kücknitz“ bedeutet für uns, dass wir die Zukunft des Stadtteils nur zusammen mit denen gestalten können, die hier leben und aktiv sind. Lübeck ist mehr als die Innenstadt und Travemünde – für uns, wie auch für die Lübecker SPD, stellt die Entwicklung der Stadtteile einen roten Faden für die kommenden Jahre dar. 

Frage: Die übrigen Parteien und Initiativen haben entweder keine Kandidaten aus Kücknitz oder diese soweit hinten auf den Listen platziert, dass diese keine reelle Chance haben in die Bürgerschaft einzuziehen. Wie ist eure persönliche Verbundenheit zum Stadtteil? 

Antwort: Wir können nicht beurteilen, nach welchen Kriterien die Mitbewerber ihre Kandidaten aufstellen. Für die hiesige SPD war klar, dass die Kandidaten aus Kücknitz kommen sollen. Denn wer hier lebt und aufgewachsen ist, ist dichter an den Menschen, an den Problemen und gerade auch an den Chancen des Stadtteils. 

Frage: Apropos Probleme, welche sind aus Eurer Sicht die Probleme in Kücknitz? 

Antwort: Kücknitz ist besser als sein Ruf. Gemeinsam mit den Vereinen, Verbänden, Kirchen und Interessengemeinschaften wollen wir die Probleme des Stadtteils aufgreifen, aber auch für eine bessere Darstellung des Stadtteils sorgen. Probleme sind aus unserer Sicht u.a. die Schulentwicklung, der ÖPNV und die soziale Situation des Stadtteils. Beim Herrentunnel werden wir uns weiterhin, gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Die Maut muss weg“, für die Abschaffung der Maut einsetzen. 

Frage: Welche Probleme seht Ihr in der Schulentwicklung? 

Antwort: Die SPD möchte gleiche Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen. Wir wollen das Abitur langfristig im Stadtteil halten. Das neue Schulgesetz schreibt erstmalig Mindestgrößen als absolute Untergrenzen für Schulen vor. Für Gymnasien liegt diese Zahl bei 300 in der Sekundarstufe 1 (Klasse 5-10). Das Trave Gymnasium unterschreitet diese Zahl bereits im laufenden Schuljahr, wenn auch knapp. Laut Schulstatistik der Hansestadt Lübeck wird der große Bruch zum Schuljahr 2013/14 (242 Schüler) kommen. Dies bedeutet, dass das Gymnasium nur mit einer Ausnahmegenehmigung existieren kann. Dass diese langfristig erfolgt sehen wir nicht als gegeben an.

Die CDU gefährdet mit ihrem Beschluss, die Trave Realschule in eine Regionalschule umzuwandeln, mittelfristig das Abitur nördlich der Trave. Bei einer Gemeinschaftsschule ist eine gymnasiale Oberstufe möglich bei einer Regionalschule nicht. Für uns zählen zudem der Elternwille und die Beschlüsse der Schulkonferenz. Dies bedeutet für das Traveschulzentrum: Das Gymnasium bleibt solange eigenständig, wie das Land diese Ausnahmesituation genehmigt. Die Trave Realschule wird Gemeinschaftsschule. 

Frage: Was wollt Ihr im Bereich des ÖPNV erreichen? 

Antwort: Wir wollen endlich eine langjährige Forderung der örtlichen SPD umsetzen. Dies bedeutet konkret, dass die Endhaltestelle Roter Hahn an den Bahnhaltepunkt verlegt wird. Die CDU-Mehrheit hat die Verlegung bislang abgeblockt und Gutachten in Auftrag gegeben, die immer zu dem gleichen Schluss kamen: Die Anbindung des Busverkehrs an den Bahnhaltepunkt ist empfehlenswert. Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass Pendlerparkplätze am Bahnhaltepunkt eingerichtet werden. Ein weiterer Punkt ist die Aufrechterhaltung der Tarifgemeinschaft zwischen Bahn und Stadtverkehr, sodass beide Netze mit einem Ticket genutzt werden können. Zudem setzen wir uns für eine durchgehende Verbindung nach Hamburg ein. 

Frage: Wo seht ihr Chancen für den Stadtteil? 

Antwort: Eine große Chance im Stadtteil ist die Entwicklung der (Hafen-) Wirtschaft. Diese wollen wir, unter Berücksichtigung der Anwohnerinteressen, in ihrer weiteren Entwicklung fördern. Ganz wichtig ist hierbei für uns das Projekt „New Hansa“ (die landseitige Stromversorgung der Schiffe, sodass diese ihre Maschinen ausstellen können). Chancen sehen wir aber ebenso in dem Ausbau der touristischen Nutzung der vielen Naherholungsgebiete (z.B.: Dummersdorfer Ufer, Waldhusener Forst). Hierbei spielen der Ausbau von Wander-, Rad- und Reitwegen, sowie die Forderung des Gemeinnützigen Vereins nach der Borndiekbrücke am Skandinavienkai eine Rolle.

Chancen bedeuten für uns aber ebenso ein kostenloses Mittagsessen in Kindergärten und Ganztagesschulen, sowie die Absicherung von bestehenden Schulnetzwerken (Zusammenarbeit von Schulen, Jugendarbeit, Jugendhilfe und Vereinen). 

Frage: In eurem Stadtteilheft habt ihr den Begriff der Generationengerechtigkeit aufgegriffen. Was versteht ihr darunter? 

Antwort: Unter einem generationengerechten Stadtteil verstehen wir beispielsweise entsprechende, bezahlbare Wohnungen für Familien und ältere Menschen. Eine vernünftige Infrastruktur, die von Spielplätzen über Einkaufsmöglichkeiten bis hin zu einer ausgeglichenen ärztlichen Versorgung reicht, sodass man nicht für jeden Facharzt in die Innenstadt fahren muss. Der Verbleib der AOK ist ein wichtiger Schritt. Hierfür haben wir uns, gemeinsam mit weiteren Akteuren des Stadtteils, stark gemacht. 

Frage: Welche Position habt ihr zur Haushaltskonsolidierung der Stadt? 

Antwort: Nicht zuletzt hat das Innenministerium der Bürgerschaft noch mal deutlich gemacht, dass die CDU-Haushalte der letzten 5 Jahre die finanzielle Zukunft der Stadt wesentlich gefährden. Für uns ist klar, dass anstrengende Jahre der Haushaltskonsolidierung vor uns liegen. Ebenso klar ist aber auch, dass eine Prioritätensetzung  erfolgen muss. Gerade im sozialen Bereich darf nicht weiter gespart werden. Ansätze sehen wir unter anderem bei den Schattenhaushalten der stadteigenen Gesellschaften und bei der Überprüfung von Subventionen, beispielsweise der Marketingausgaben beim Flughafen. Im Gegensatz zu anderen Mitbewerbern bauen wir aber keine finanziellen Luftschlösser, sondern wir sind uns bewusst, dass ein sparsamer Umgang mit Steuergeldern selbstverständlich ist.