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„Dem Staatenverbund namens Europäische Union ist Macht zugewachsen, die zwar von den Völkern ausgeht, aber von diesen sehr viel weniger kontrolliert werden kann als die den Staaten verbliebene Macht. Unter diesem legitimatorischen Defizit leidet die Akzeptanz der EU.”
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„Von wegen: Jan Hofer, Chefsprecher der "Tagesschau", ist auch im Urlaub ein Nachrichtenjunkie. Ein Tag ohne Blackberry und iPhone, für ihn unvorstellbar.”
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„Das Telefonieren, genauer gesagt der Moment der Gesprächseröffnung, ist ja ohnehin eine der bizarrsten Kulturtechniken, die je ersonnen wurden. Auf ein akustisches Signal hin lässt man alles stehen und liegen, hält sich was ans Ohr, als würde man salutieren und ruft dann den eigenen Nachnamen in die Stille der eigenen vier Wände: "Müller!"”
Links
15
Aug 10
links for 2010-08-15
14
Aug 10
links for 2010-08-14
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„Übrigens, Google sagt, dass von all den Nationen, in denen es Street View noch nicht gibt, es die Deutschen sind, die den Dienst am häufigsten nutzen. Keine Ahnung, ob es stimmt. Aber es sähe uns ähnlich: Hinter der Gardine hervorgucken, aber nicht gesehen werden wollen.”
13
Aug 10
links for 2010-08-13
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„Übrigens, Google sagt, dass von all den Nationen, in denen es Street View noch nicht gibt, es die Deutschen sind, die den Dienst am häufigsten nutzen. Keine Ahnung, ob es stimmt. Aber es sähe uns ähnlich: Hinter der Gardine hervorgucken, aber nicht gesehen werden wollen.”
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„Italien hat seine Verkehrsstrafen weiter verschärft: 40 km/h zu schnell kosten 1500 Euro, das Telefonieren während der Fahrt bis zu 500 Euro. Wer alkoholisiert unterwegs ist, verliert sein Auto – für immer. ”
12
Aug 10
DNA Datenbank für Hunde!
Es ist und bleibt ein Ärgernis: Hundebesitzer, die der Meinung sind, dass ihr Vierbeiner doch gerne jederzeit seine Häufchen machen kann. Auf Fußwegen, Spielplätzen, an Hauswänden, Mülltonnen — völlig egal wo sie es machen. Hauptsache Herrchen oder Frauchen müssen nicht mit dem Hund erst noch lange Wege gehen, um womöglich Plätze zu finden, wo es nicht stört, wie etwa im Wald. Sicher ist das nur eine Minderheit, die ihre Hunde überall hinmachen lässt. Aber auch 25% der Hundebeseitzer reichen aus, um auf dem Weg zum Bus in riesige Tretminen zu latschen, die man meist erst zu spät sieht oder erst dann riecht, wenn man in geschlossenen Räumen ist…
Da nutzen auch keine Appelle: Spricht man diese Hundebesitzer an, gibt es in der Regel keine Antwort. Es wird einfach weitergegangen und der Hund schmiert seine Exkremente an den nächsten Hauseingang. In dem Teil des Gehirns, der für Zusammenleben und Rücksichtnahme zuständig ist, scheint es erhebliche Lücken bei diesen Hundebesitzern zu geben. Das ist dann wie bei den Rauchern, wo auch nur eine Minderheit sich absolut rücksichtslos verhält, dies aber trotzdem auf die Mehrheit zurückfällt.
Da freundliche Hinweise hier genau gar nichts bringen, plädiere ich dafür, dass die Zügel mal angezogen werden. Jeder Hundebesitzer muss von seinem Hund ein DNA Profil erstellen lassen und die Exkremente werden dann auf Kosten des Hundebesitzers entfernt, der dann auch eine saftige Strae zu zahlen hat. Die Kosten der Registrierung haben ebenfalls die Hundebesitzer zu tragen. Das mag unfair gegenüber denen sein, deren Hunde nicht die Fußwege als Toilette missbrauchen, allerdings sehe ich auch keine andere Lösung.
Rechtlich scheint das zwar nicht einfach zu sein, wie diverse Versuche in der Vergangenheit gezeigt haben (hier, hier und hier). Allerdings können Gesetze auch geändert werden, wenn diese dem Vorhaben im Weg stehen. Hunde haben jedenfalls keinen Anspruch auf Datenschutz.
(Und wie wenig Rücksicht Hundebesitzer auch anderswo nehmen, kann bei Jon Worth nachlesen: “Dog owners are a social menace“).
11
Aug 10
links for 2010-08-11
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Sie galt als Beweis für friedliches Miteinander – bis die Gemeinde Lautsprecher am Minarett anbrachte. Wie um die Moschee im kleinen Rendsburg ein Glaubenskrieg entstand.
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Google will den Kartendienst Street View nun auch in Deutschland starten. Und schon empören sich die Datenschützer. Doch ihre Aufregung ist nicht mehr als die provinzielle Furcht vor der allgegenwärtigen Öffentlichkeit – und in einer offenen, global vernetzten, kommunikativen Welt nicht zeitgemäß.
