Wenn nur Kirchen werben dürfen

Wenn Kirchen für ihren Glauben werben wollen, ist das kein Problem für öffentliche Verkehrsbetriebe, wie man auf dieser Seite weiter unten sehr gut sehen kann. Wenn Atheisten allerdings freundlich darauf aufmerksam machen wollen, dass dieses Glaubensdingens vielleicht nicht von jedem geteilt wird, knicken die Verkehrsbetriebe schneller ein als freistehende Buchen bei Windstärke 12:

“Obwohl Werbung mit religiösen Inhalten in Deutschland fast überall zugelassen wird, haben wir nach den Rückziehern aus Berlin und München auch von den Verkehrsbetrieben in Stuttgart, Dresden, Potsdam, Hamburg, Leipzig, Dortmund, Regensburg und Bremen definitive Absagen für unsere Slogans erhalten. Aus vielen anderen Städten kommen verbindliche Stellungnahmen nur schleppend oder es möchte niemand zuständig sein (z.B. in Frankfurt/Main). Vielsagend ist die Absage aus Bremen: dort lehnt man uns offiziell mit der Begründung ab, kurz vor dem Kirchentag im Mai einen Imageschaden durch unsere Kampagne zu befürchten. Die Rückmeldungen weiterer Städte stehen noch aus.” (Seite)

Unfassbar. Wirklich. Und das im Jahr 2009.

Motive für die Buskampagne

Motive für die Buskampagne

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