Kommunalpolitik und Fortbildung

Fortbildung durch die Hansestadt Lübeck

Fortbildung durch die Hansestadt Lübeck

Auch wenn in der Öffentlichkeit gerne anderes behauptet wird: Die Verwaltung in der Hansestadt Lübeck modernisiert sich und geht mit der Zeit. Ein Beispiel hierfür ist eine neue Finanzwirtschaft, die die alte Kameralistik ablösen wird. Zukünftig wird eine Haushaltswirtschaft geben, die sich stärker an jahresübergreifenden Entwicklungen orientiert und zum Beispiel nachhaltiger sein soll. Das klingt verdächtig nach einem Schlagwort, meint aber nichts mehr als dass die zukünftige Entwicklung besser berücksichtigt werden soll. Dann spielen erstmals Dinge wie Abschreibungen, Bilanzen, Vermögensbewertungen und anderes eine wichtige Rolle – vor allem soll das Finanzgebaren der Stadt transparenter werden und die “Lebenswirklichkeit” besser abbilden als das bisherige System. Das ist in wenigen Sätzen schwer zu erklären, daher empfehle ich die Artikel bei Wikipedia und die dort verlinkten Themen: “Neues kommunales Finanzmanagement” und “Kameralistik” sowie das Thema “Doppik” bei der Hansestadt Lübeck.

Da Kommunalpolitiker alle Ehrenamtler sind und die hauptamtlliche Verwaltung daher einen Wissensvorsprung hat, ist es wichtig, dass wir uns regelmäßig fortbilden. Dazu bietet die Verwaltung der Hansestadt in ihren Fortbildungsräumen in der Julius-Leber Straße regelmäßig Abendkurse zu diesen Themen an. Zuletzt habe ich an zwei Kursen zum Thema “Doppik” und “kommunales Haushaltsrecht” teilgenommen, die ganz gut besucht waren. An dieser Stelle noch mal einen herzlichen Dank an die Dozenten – die haben die arg trockenen Themen wirklich ansprechend und nachvollziehbar vermittelt.

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