Gestern Abend war ich mit einem Freund in der Videothek, da das Fernsehprogramm selbst für Sommerlochverhältnisse einen Tiefpunkt erreicht hat. Neben all dem Murks, der da so rumsteht, ist uns ein Film aufgefallen, der laut Cover von der Titanic “dringendst empfohlen” wird. Das ist doch mal ein Qualitätsurteil. Und, was soll ich sagen? Der Film ist wirklich verdammt gut; deswegen unbedingt anschauen: “Immer nie am Meer“. Der Film hat mich positiv überrascht und verdammt gut unterhalten. Drei Männer haben im Wald einen Unfall und sind in ihrem Auto einige Tage gefangen. Dabei entwickelt sich eine herrlich skurrile Situation, in der jemand wie Heinz Strunk reinpasst wie die Faust aufs Auge:
“Geschichtsprofessor Baisch, sein depressiver und tablettensüchtiger Schwager Anzengruber und ein manischer Kleinkünstler haben nach einer Feier einen Autounfall auf einer abgelegenen Landstraße. Eingekeilt zwischen zwei Bäumen bleiben sie stecken, Türen und Fenster lassen sich nicht mehr öffnen, die Fenster aus Panzerglas lassen sich nicht einschlagen. Verletzt und ohne Aussicht auf Entkommen warten sie tagelang auf Rettung. Ihr einziger Proviant ist eine Schüssel Heringssalat und einige Flaschen Prosecco. Wut- und Angstanfälle wechseln mit überdrehter Heiterkeit und verzweifelten Weinkrämpfen. Aber es kommt noch schlimmer…” (Quelle)
